Ob ein Kind in der Schule erfolgreich ist oder nicht, wird durch verschiedene Faktoren mit beeinflusst. Durch das Setzen der richtigen Rahmenbedingungen können unsere Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Fähigkeiten entdecken, entfalten und weiterentwickeln. Dabei muss gerade das Lernen Spaß machen und leicht fallen. Und damit das vor allem für unsere „Neu-Einsteiger“ in Klasse 5 und Klasse 6 gut klappt, haben wir das Programm „Lernen lernen“ entwickelt. Dieses Programm ist speziell auf den einzelnen Schüler abgestimmt und vermittelt die optimalen Methoden und die zentralen Fähigkeiten, um sich eigenverantwortlich und effizient neues Wissen nachhaltig anzueignen. Mit Herz, Hand und Verstand lernen unsere Schülerinnen und Schüler beispielsweise sich selbst zu organisieren und Ordnung zu halten. kopf herz hand
Folgende Bausteine sind im Programm Lernen lernen integriert:
Baustein Organisation:
hier geht es um Themen wie gute Heftführung, das Arbeiten mit dem Schulplaner oder etwa das gewissenhafte Erledigen der Hausaufgaben. Voraussetzung hierfür ist ein guter Arbeitsplatz. Darüber hinaus erarbeiten wir gemeinsam alle Schritte, die notwendig sind, um sich auf der Online-Plattform „Schulmanager“ zurecht zu finden und sich digital zu organisieren.
 
Baustein Arbeitstechniken:
Vokabeln lernen mit dem Heft, dem Buch, einem Karteikartensystem oder digital? Tipps und Tricks für nachhaltiges Lernen und eine gute Vorbereitung auf Klassenarbeiten stehen hier im Zentrum.
Baustein Informationsverarbeitung:
In diesem Baustein werden Techniken zum Umgang mit neuen Informationen erprobt, wie z.B. das effiziente Recherchieren, das Analysieren von Sachtexten sowie das Gestalten und Umsetzen des eigenen ersten Vortrags.
Baustein Zusammenarbeit und Kommunikation:
Neue Inhalte werden häufig in kooperativen Lernformen wie Partnerpuzzle, Tandemlernen oder Gruppenarbeit erarbeitet. Diese Lernformen erfordern Regeln und müssen trainiert werden.

 

Nicht nur für den erfolgreichen Schulabschluss, sondern auch vor allem im Berufsleben benötigen unsere Schülerinnen und Schüler neben fundiertem Fachwissen ein breites Spektrum an unterschiedlichsten Methoden. Am LG vermitteln wir im Verlauf der einzelnen Klassenstufen eine Vielzahl an Techniken und Strategien, um die Methodenkompetenz unserer Abiturienten sicher zu stellen. So beginnen wir in Klasse 5 und 6 im Programm „Lernen lernen“ damit, grundlegende Arbeitstechniken und Lernstrategien zu vermitteln. Diese werden dann in den einzelnen Fächern in den folgenden Klassenstufen kontinuierlich eingeübt und weiter entwickelt.

Zur Vorbereitung auf die GFS (Gleichwertige Feststellung von Schülerleistungen) führen wir in Klasse 7 vor den Herbstferien ein mehrtägiges Methodentraining durch, in dem – neben den Anforderungen an eine GFS und den organisatorischen Rahmenbedingungen  –  Inhalte wie Themen- und Materialfindung, Lese- und Recherchetechniken, Rhetoriktraining und Präsentationsmöglichkeiten vermittelt werden.

Die Einführung in naturwissenschaftliche Arbeitstechniken beginnt ebenfalls bereits in der Klasse 5 im Fach Naturphänomene bzw. BNT (Biologie, Naturphänomene und Technik). Diese erlernten Methoden werden dann in den naturwissenschaftlichen Basisfächern, aber vor allem auch im Profilfach NwT erweitert und vertieft. Schwerpunkte bilden dabei unter anderem Auswertung und Darstellung von Messdaten sowie die Einführung in die Projektarbeit.

Um auf die erhöhten Anforderungen in der Kursstufe vorzubereiten, finden in der Klassenstufe 10 ein eintägiges Rhetorikseminar sowie eine Schulung im Projektmanagement statt.

In der Kursstufe 1 können die Schülerinnen und Schüler im dreistündigen Seminarkurs die erlernten Methoden auf eine komplexere Themenstellung sicher anwenden. Dadurch sind sie auf das wissenschaftliche Arbeiten an den Hochschulen bestens vorbereitet.

Almut Kammerer

Wir möchten den Weg der Kinder und Jugendlichen durch die zunehmend von Medien geprägte Lebenswelt begleiten und die Entwicklung des eigenen Weges fördern, so dass sie sich hier fit, sicher und bewusst bewegen können!
Die Medienbildung beinhaltet sowohl einen Lernen mit Medien als auch ein Lernen über Medien. Neben dem Erwerb von Grundkenntnissen über die Arbeitsweise und Anwendungen mit Medien steht vor allem die Auseinandersetzung mit einer sinnvollen Auswahl von Medien im Vordergrund, sowohl bei Medien als Informationsquelle (Internetrecherche), als Unterhaltungsmittel (Spiele und Filme), als Möglichkeit kreative Ideen und Inhalte darzustellen und ein Produkt zu erstellen (Text, Bild, Film, Präsentation) oder als wesentliches Kommunikationsmittel (Soziale Netzwerke). Bei allen Themengebieten ist die Analyse und Reflektion der eigenen Mediennutzung und des eigenen Handelns im Zusammenhang mit den eigenen Zielsetzungen und Bedürfnissen und den Wirkungen für sich und andere ein wichtiger Bestandteil.

Wir möchten den Weg der Kinder und Jugendlichen durch die zunehmend von Medien geprägte Lebenswelt begleiten und die Entwicklung des eigenen Weges fördern, so dass sie sich hier fit, sicher und bewusst bewegen können!
Die Medienbildung beinhaltet sowohl einen Lernen mit Medien als auch ein Lernen über Medien. Neben dem Erwerb von Grundkenntnissen über die Arbeitsweise und Anwendungen mit Medien steht vor allem die Auseinandersetzung mit einer sinnvollen Auswahl von Medien im Vordergrund, sowohl bei Medien als Informationsquelle (Internetrecherche), als Unterhaltungsmittel (Spiele und Filme), als Möglichkeit kreative Ideen und Inhalte darzustellen und ein Produkt zu erstellen (Text, Bild, Film, Präsentation) oder als wesentliches Kommunikationsmittel (Soziale Netzwerke). Bei allen Themengebieten ist die Analyse und Reflektion der eigenen Mediennutzung und des eigenen Handelns im Zusammenhang mit den eigenen Zielsetzungen und Bedürfnissen und den Wirkungen für sich und andere ein wichtiger Bestandteil.

Gerade im Gymnasium ist eine gute Organisation des Schulalltags ganz entscheidend, um erfolgreich das Schulleben zu meistern. Manchmal fällt das aber gerade eben überhaupt nicht leicht. Deshalb haben wir am Leibniz-Gymnasium seit 2013 sehr erfolgreich das Programm „Schüler helfen Schülern“ eingeführt, indem Schüler sich gegenseitig unterstützen, sich in ihrem Alltag, bei der Vorbereitung auf Klausuren oder einfach bei der Bewältigung der Hausaufgaben zu strukturieren und für ihren Lernerfolg eigenverantwortlich einzustehen.
Diese Zusammenführung von Lern- und Organisationstandems sowie die gemeinsame Erstellung von Lern- und Wochenplänen werden durch die SMV und in der Oberstufe durch die Oberstufenberater organisiert und begleitet, so dass sich ein nachhaltiger und intensiver Lernprozess schnell einstellt.
 

Leistung fördern und fordern – die Begabtenförderung am LG

Das Schulgesetz von Baden-Württemberg bestimmt den Auftrag der Schule „insbesondere daraus, dass jeder junge Mensch […] das Recht auf eine seiner Begabung entsprechende Erziehung und Ausbildung hat“ (§1 SchG). Um diesem Auftrag auch bei besonders begabten bzw. hochbegabten Schülern gerecht zu werden, bietet das LG als eines von zwei Gymnasien im Regierungsbezirk Freiburg eine besondere Begabtenförderung an.

Dieses Programm setzt sich unter anderem aus den folgenden Bausteinen zusammen:

  • Individuelle Förderung durch Lernverträge bzw. Lernpläne (z.B. das Drehtürmodell, etc.)
  • „Lernen durch Lehren“ (Schüler unterrichten in eigenen oder fremden Klassen)
  • Teilnahme an nationalen und internationalen Wettbewerben
  • Kooperation und Lernen mit außerschulischen Lernpartnern (verschiedene Bildungseinrichtungen und Unternehmen in der Region)
  • Schüler-Studium
  • Schülerstipendien
  • Enrichmentmodule überschreiten die engen Grenzen von Fächern und Stundenplänen, ermöglichen eine gedankliche Vernetzung mit anderen Fächern sowie das Lernen an anderen Lernorten.

Außerdem nehmen wir an der Bundesinitiative „LemaS“ (Leistung macht Schule) teil und können im Rahmen dieses Programms eine noch individuellere und wissenschaftlich begleitete Leistungsförderung ermöglichen (Mentoring und Lernpfadentwicklung).


„Zum Ziele einer gerechten Auslese lautet die Prüfungsaufgabe für Sie alle gleich:
Klettern Sie auf den Baum!“