Fehlen im Unterricht

 
    • Jeder Schüler ist verpflichtet, den Unterricht und die übrigen verbindlichen Veranstaltungen der Schule regelmäßig und ordnungsgemäß zu besuchen und die Schulordnung einzuhalten.
 
    • Ist ein Schüler aus zwingenden Gründen (z. B. Krankheit) am Schulbesuch verhindert, ist dies der Schule unter Angabe des Grundes und der voraussichtlichen Dauer der Verhinderung unverzüglich mitzuteilen (Entschuldigungspflicht). Für minderjährige Schüler sind ihre Erziehungsberechtigten entschuldigungspflichtig, volljährige Schüler hingegen können sich selbst entschuldigen.
 
    • Die Entschuldigungspflicht ist spätestens bis 8:00 Uhr am ersten Tag der Verhinderung mündlich, telefonisch, per E-Mail oder schriftlich über das Sekretariat unter Angabe des Tutors zu erfüllen. In den drei zuerst genannten Fällen ist die schriftliche Entschuldigung binnen 3 Tagen unterschrieben nachzureichen. Die schriftliche Entschuldigung erfolgt (wie in den Klassen 5 bis 10) durch ein formloses Schreiben an den Tutor.
 
    • Verlässt ein Schüler im Verlauf des Unterrichtstages krankheitsbedingt den Unterricht, so hat er sich vor Verlassen der Schule auf dem Sekretariat abzumelden.
 
    • Vorhersehbare Fehlzeiten müssen im Sinne einer Beurlaubung frühzeitig im Voraus beantragt werden.
 

 Fehlzeitenblatt

 
    • Jeder Schüler führt selbstständig und eigenverantwortlich ein Fehlzeitenblatt. Auf diesem Blatt werden alle Fehlzeiten unter Angabe des Grundes dokumentiert. Den Erhalt der schriftlichen Entschuldigung zeichnet der Tutor auf dem Fehlzeitenblatt ab. Der Schüler hat ebenfalls dafür zu sorgen, dass die betroffenen Kurslehrer innerhalb einer Woche nach dem Ende der Abwesenheit die entsprechende Rubrik auf dem Fehlzeitenblatt gegenzeichnen.
 
    • Nimmt ein Schüler am regulären Unterricht nicht teil, weil er für eine andere schulische Veranstaltung (z. B. Konzert- oder Theaterprobe, Jugend trainiert…) freigestellt ist, trägt er dies ebenfalls in sein Fehlzeitenblatt ein.
 
    • Das Fehlzeitenblatt ist bei Bedarf vorzuzeigen und vor jedem Ferienabschnitt beim Tutor abzugeben. Dieser überzeugt sich davon, dass es korrekt und vollständig geführt ist.
 
    • Verliert der Schüler sein Fehlzeitenblatt, erhält er vom Tutor ein neues Blatt, rekonstruiert selbstständig seine Fehlzeiten und sammelt nochmals alle Unterschriften.
 

Konsequenzen bei unentschuldigtem bzw. entschuldigtem Fehlen

 
    • Mehrmaliges unentschuldigtes Fehlen kann zu einer Verschlechterung der Verhaltensnote führen. Außerdem erfolgt automatisch bei unentschuldigten Fehltagen ein Vermerk im Zeugnis.
 
    • Bei einer Krankheitsdauer von mehr als zehn Tagen, bei häufigem Fehlen, bei Fehlen mit zweifelhaften Begründungen oder bei Verdacht auf strategisches Fehlen (insbesondere bei Klausuren) kann die Vorlage eines amtsärztlichen Zeugnisses eingefordert werden.
 
    • Versäumt der Schüler entschuldigt eine Klausur, entscheidet der Fachlehrer, ob eine entsprechende Nachklausur angesetzt wird. Erfolgt am Tag einer Klausur bei Krankheit bis 8:00Uhr keine Mitteilung, fehlt der Schüler somit unentschuldigt und die Klausur wird mit 0 Notenpunkten bewertet.
 
    • Es ist möglich, häufiges Zu-spät-Kommen durch eine Bemerkung im Zeugnis zu dokumentieren. Gegebenenfalls muss die versäumte Unterrichtszeit nachgeholt werden.
 

Beurlaubungen

 
    • für eine Stunde durch Fachlehrer.
 
    • für ein oder zwei Tage durch Tutor.
 
    • mehrtägige Beurlaubungen (drei oder mehr Tage) nur der Schulleiter.
Beurlaubungen müssen rechtzeitig und im Voraus (gilt z.B. für Führerscheinprüfungen und Arztbesuche) mit Begründung beantragt werden. Der Tutor erteilt die Beurlaubung durch sein Kürzel auf dem Beurlaubungsblatt. Geschieht dies nicht, so gelten die gefehlten Stunden als unentschuldigt. Diese Beurlaubung ist in der folgenden Stunde beim Fachlehrer vorzulegen. Fahrstunden dürfen nicht, Arztbesuche allenfalls ausnahmsweise in den Unterricht gelegt werden. Bei Gruppenbeurlaubungen ist der Fachlehrer unaufgefordert in der nächsten Unterrichtsstunde mündlich zu unterrichten.
 
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Bei Fragen stehen die Oberstufenberaterinnen gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen,
 
Pa/Wg

GFS

  Jeder Schüler  hat in drei verschiedenen Fächern seiner Wahl eine neben den Klassenarbeiten zusätzliche gleichwertige Lernleistung zu erbringen. Pro Halbjahr sollte wenigstens ein Leistungsnachweis erbracht werden. Es bleibt jedoch dem einzelnen Schüler überlassen, ob er in einem Halbjahr mehr als eine gleichwertige Lernleistung natürlich in verschiedenen Fächern ablegen möchte.

Die Anmeldung einer Lernleistung ist verbindlich. Bei nicht erbrachter Lernleistung werden 00 Punkte vergeben.

Ausschließlich schriftliche Lernleistungen werden nicht akzeptiert, sie müssen in Verbindung mit einem Prüfungsgespräch stehen. Bei allen schriftlichen Teilen sind genaue Quellenangaben erforderlich. Zitate müssen kenntlich gemacht werden.

Die drei Lernleistungen müssen mit dem Ende des Schulhalbjahres KS2/1.Hj. abgeschlossen sein. Die Meldefrist für die letzte Lernleistung endet mit dem Beginn der Herbstferien in KS2/1.Hj.

Danach darf kein Lehrer mehr eine Lernleistung vergeben. Schüler(innen), die bis dahin nicht alle Lernleistungen gemeldet haben, erhalten in zuzuordnenden Fächern dafür 00 Punkte. Für Lernleistungen kommen alle Kurse in Frage, auch Sport 2-stündig. Für die Fachlehrer heißt das, dass sie bereits in den ersten zwei Wochen den Schülern ein Angebot für das erste Halbjahr unterbreiten.

Die Kurslehrer bestimmen Art und Inhalt des Leistungsnachweises und sind nicht verpflichtet, mehr als 4 Schüler pro Halbjahr zu derartigen Leistungsnachweisen anzunehmen. Um jedoch eine etwa gleichmäßige Verteilung über alle Kurse zu gewährleisten, wird von jedem Kurslehrer erwartet, dass pro Jahr d.h. in 2 Halbjahren mindestens 4-6  Schüler(innen) einen solchen Leistungsnachweis angeboten werden.

Die Schüler erhalten ein Testatblatt, auf dem  die Wahl des Schülers, die Genehmigung des Fachlehrers, die Bewertung durch den Fachlehrer, sowie  die Kenntnisnahme durch den Oberstufenberater  eingetragen werden. Dieses Testatblatt hat jeder Schüler nach Festsetzung des Zeitpunktes und Themas jeder Lernleistung sowie nach Erhalt der Note dem Fachlehrer und zur Zeit der Notenkonferenzen in jedem Halbjahr dem Oberstufenberater über den Tutor zum Abzeichnen vorzulegen.  Der Tutor weist auch säumige Schüler auf ihre Pflicht zur Erledigung der Lernleistungen hin. Das Testatblatt ist bis zur mündlichen Abiturprüfung als Nachweis aufzubewahren.

In Kürze:

 

Vor den Herbstferien des Halbjahres KS2/1. Hj müssen alle 3 Lernleistungen beim Oberstufenberater angemeldet sein!

Mit freundlichen Grüßen Pa/Wg

Abitur / Termine 2020



Infos gibt es hier: Abitur_Termine