Von Aaron Weisser, Schülerredaktion
Es ist eine gute Nachricht für die künftigen Abiturienten am Leibniz-Gymnasium, die den Wirtschaftskurs von Silke Pach besuchen: Ihre Schülerfirma Mattentat, für die die Sommerferien eigentlich das Ende des Projekts bedeutet hätte, ist weiter am Start – dank eines Förderpreises der Würth-Stiftung. Und so ist es aber auch eine gute Nachricht für all diejenigen, die bislang noch keine Rottweiler Fußmatte ergattern konnten.
Neues haben die Jungunternehmer für ihre Kunden in petto: Ein neuer Online-Shop und attraktive neue Motive, die künftig produziert werden.  „Das Möbelhaus Wohnschick führt unsere Matten ab sofort ebenfalls wieder im Sortiment“, betont Geschäftsführer Marcel Kammerer. „Außerdem haben wir uns anlässlich des Narrentreffens der Zünfte Rottweil, Elzach, Überlingen und Oberndorf ein dazu passendes Motiv ausgedacht“, so der Jungunternehmer. Das Ganze möglich gemacht hat allerdings erst die Würth-Stiftung der Firma Würth. Das Unternehmen fördert jedes Jahr den Bildungspreis des Kompetenzzentrums für ökonomische Bildung Baden-Württemberg, bei dem sechs Schülerprojekte gegeneinander antreten. Es geht darum, Schule mit Wirtschaft zu verbinden. Wer gewinnt, ist sicherlich um in großes Maß an Erfahrung reicher und darf sich über einen Gewinn von 4000 Euro freuen. Am vergangenen Mittwoch lud der Schraubenhersteller ins Neue Schloss in Stuttgart zur Kick-off-Veranstaltung, bei der das Projekt feierlich eröffnet wurde. Neben einer weiteren Schülerfirma gab es junge Imker, Winzer und sogar Schüler, die mit kreativen Rap-Texten rund um das Thema Wirtschaft begeisterten. „Wir rechnen uns trotz der großen Konkurrenz gute Chancen aus und sind zuversichtlich, eine gute Platzierung zu erreichen“, betonten die Leibnizianer. Jedes teilnehmende Projekt bekommt ein Startkapital von 3000 Euro, um seine Idee umzusetzen. Das Ziel der jungen Schüler ist es, das Startkapital zu verdreifachen. Ob sie das auch schaffen, wird sich im nächsten Herbst zeigen, wenn das Projekt, das unter der Schirmherrschaft von Winfried Kretschmann steht, endet.
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