Reisebericht Drittortbegegnung

Leibniz-Gymnasium Rottweil und Collège Sébastien Brant

Eschau in Camaret, Bretagne

vom 09. – 14. März 2015

  Montag, 9. März 2015

bretagne 2015 Bild 1Nach einer langen, anstrengenden 18-stündigen Fahrt kamen wir endlich im „Club Léo Lagrange“ an. Ludovic, Roxanne und Katja, unsere Animateure, nahmen uns freundlich in Empfang. Sie stellten uns das Programm der Woche vor und danach durften wir endlich unsere Zimmer beziehen, welche sehr klein, aber trotzdem mit einem Bad ausgestattet waren. Nachdem wir die Zimmer bezogen hatten, unternahmen wir einen Spaziergang durch die schöne Landschaft Camarets. Wir besichtigten eine Ruine und sahen von den Klippen hinunter auf das dunkle Blau des Meeres, das sich in Wellen brach. Nachdem wir zurückgekehrtwaren, spielten wir ein paar Spiele, um uns kennen zu lernen, dabei lernten wir die schönen Namen unserer Austauschpartner. Unserer Animateure erläuterten uns noch die Hausordnung und andere Regeln. Danach gingen wir zusammen zum Abendessen und saßen jeweils deutsch und französisch miteinander am Tisch. Wir machten uns noch ein wenig frisch und dann startete auch schon das Abendprogramm. Wir wurden in deutschfranzösischeGruppen eingeteilt und mussten vor einer der drei Jurys Aufgaben erledigen, wie z.B. in der jeweils anderen Sprache einen Zungenbrecher aufsagen. Nach diesem Programm hieß es für uns dann aber auch schon: „Husch, husch, ab ins Bettchen“. Und nach kurzer Zeit wurde es in jedemZimmer dunkel und still.

(Amelie Bippus, Elias Ott, JonasNeuschwender, Julia Krohn, Julie Jonas)

Dienstag, 10. März 2015 bretagne 2015 Bild 3Am Dienstagmorgen standen wir früh auf, da wir gleich nach dem Frühstück nach Camaret gingen und dort in Gruppen eine Stadtrallye machen wollten. In den deutsch-französischen Gruppen erkundeten wir nun die Stadt. Es war eine interessante Stadtrallye und die Verständigung funktionierte meistens ganz gut. Danach gingen wir zurück in die Jugendherberge; dort erklärten uns die Animateure, wie Ebbe und Flut entstehen. Nach dem Mittagessen ging es sofort weiter mit der Wattwanderung. Im Watt fanden wir die unterschiedlichsten Muscheln und Tiere, wie z.B. Krabben und Seesterne. Manche wurden trotz Gummistiefeln nass. Zurück im Club Léo Lagrange bekamen wir von den Animateuren eine Aufgabe zu den Meerestieren. Danach hatten wir zwei Stunden Pause, bevor es Abendessen gab. Manche nutzten die Pause, um nach Camaret in das Ortszentrum zu gehen. Nachdem Abendessen spielten wir in deutschfranzösischen Gruppen Gesellschaftsspiele und gingen anschließend auf unsere Zimmer.

(Jessica Lisso, Cora Zirn, Theresa Thesing, Tim Hudelmeier, Corvin Gronauer, Tobias Hauser)

Mittwoch, 11. März 2015

bretagne 2015 Bild 5Haie, Haie und noch mehr Haie. Über dir, neben dir, vor dir. Umgeben von Haien. Großen und kleinen. Du befindest dich mitten im Tropenhaus von Océanopolis in Brest. Nach einem stärkenden Picknick gehst du ins Polarhaus und schaust kleinen Pinguinen zu. Dann dürfen natürlich die einheimischen Tiere vom Atlantik nicht fehlen. Im Wasser schwimmen kleine und große Fische, Robben und Quallen. Auf dem Boden der Aquarien wimmelt es von Seeanemonen, Seesternen, Garnelen, Schollen etc. … Am Abend darf natürlich das Finale der Rallye nicht fehlen. Dazu gibt es eine kleine Modenschau, zu der eine Person möglichst ganz in der Teamfarbe eingekleidet werden soll – Grün gewinnt!

(Tabea Hiller, Celine Broghammer, Katja Kessler, Fabian Broß, Nils Müllhäuser)

Donnerstag, 12. März 2015 bretagne 2015 Bild 6Heute haben wir uns in drei Gruppen aufgeteilt, Gruppe A war segeln, Gruppe B hat eine Zeitung gemacht, Gruppe C Meerestiere erforscht. Reihum hat natürlich jede Gruppe jede Aufgabe bearbeitet. Zwischen 17 und 19 Uhr hatten wir etwas Freizeit. Manche haben Fußball gespielt, andere sind die Stadt gegangen oder haben angefangen ihre Koffer zu packen. Da am Abend „Party“ auf dem Programm stand, machten sich viele auch schon fertig. Die Party war ein Riesenerfolg, alle waren am Tanzen und  Mitsingen. Manche kamen sich auch etwas näher, zum Teil Franzosen mit Deutschen. Da jeder die Party richtig gut fand, ging sie auch etwas länger als die Abendprogramme zuvor. Nach diesem tollen langen Tag gingen wir gleich ins Bett und sind sofort eingeschlafen.

(Melissa Noce-Benitez, Sanja Ilic, Alicia Seeger, Felix Gruber, Marius Haag)

Freitag, 13. März 2015 Am Freitag begann der Tag nach dem Frühstück für die Segler schon um 8.30 Uhr, für die Zeitungsgruppe um 9.00 Uhr und für die Gruppe bei den Tierstationen um 9.30 Uhr. Um 12.30 Uhr hatten dann alle Gruppen jede Station einmal durchgemacht und es gab zum letzten Mal Mittagessen. Als die meisten wetterfest angezogen waren, brachen wir auf zur „Pointe de Pen-Hir“, dem  südwestlichsten Punkt unserer Reise draußen im Atlantik auf. Die 7 km lange Wanderung ging, bei strahlendem Sonnenschein, an der Steilküste entlang und es war sehr windig. Zurück im Club Léo Lagrange gab es zum Goûter leckere Crêpes von Katja und Roxanne, die man echt bretonisch mit salziger Butter und Zucker essen konnte. Nach dem Goûter verabschiedeten wir uns von Ludo und gingen zum Aufräumen und Kofferpacken in unsere Zimmer. Dann brachten wir unsere Koffer zum Bus, damit der Busfahrer Jochen sie einladen konnte – zum ersten Mal wieder getrennt nach deutsch und französisch. Nach dem Abendessen mussten wir in den Bus steigen, obwohl alle noch gern länger geblieben wären. Bei der Abfahrt haben uns Katja, Roxanne und Jean-Phi, unser Segellehrer, gewunken. Obwohl es heiße Abschiedstränen gab, sind mit der Zeit die meisten auf der Fahrt in die Nacht und zurück nach Hause eingeschlafen.

(Johanna Mauch)

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