Auf der Fahrt in die Bretagne haben Schüler sowohl sprachlich als auch kulturell viel gelernt

Von Moritz Pahlke



20 vorausgewählte Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen des Leibniz-Gymnasiums Rottweil sind in der ersten Aprilwoche mit Herr Sellner und Frau Klein zu einer Drittortbegegnung mit gleichaltrigen Schülerinnen und Schülern aus Straßburg in die Bretagne nach Camaret-sur-Mer gefahren. Der Ort liegt direkt am Meer und bietet deshalb viele Möglichkeiten für Aktivitäten rund um das Thema „Meer“.

Die Woche war zum einen geprägt von vielen Sprachaktivitäten, zum Beispiel einer Stadtrallye. Dabei musste man in deutsch-französischen 4er-Gruppen Aufgabenstellungen lösen, die auf Deutsch und Französisch gestellt waren und im und um den Hafen von Camaret-sur-Mer waren die Antworten zu finden. Dabei kam es zu lustigen Situationen, weil man die Fragen und Antworten übersetzen musste, dabei wurden viele Hilfsmittel eingesetzt zum Beispiel Google, Umschreibungen sowie Hände und Füße.

Die deutschen Schüler haben auch etwas über die Kultur Frankreichs gelernt, vor allem beim gemeinsamen Essen. Dort musste man sich an deutsch-französischen Tischen zusammensetzten, damit man sich während des Essens in der fremden Sprache unterhält. Auch das besondere Essen hat man kennengelernt, zum Beispiel gab es immer viele Vorspeisen und auch für die deutschen Schülerinnen und Schüler gewöhnungsbedürftige Vorspeisen, zum Beispiel Wurst aus Innereien.

Es gab auch Aktivitäten, die den Zusammenhalt stärken sollten. Zum Beispiel gingen die Schüler in vier Gruppen aufgeteilt nacheinander Segeln. Das hat auch sehr viel Spaß gemacht, obwohl es sehr kalt war und geregnet hat. Das Boot stand immer auf nur einer Seite so dass man dachte, dass es gleich kentert, was aber zum Glück nicht passieren kann. Trotz eines steilen Winkels des Bootes zum Wasser ist keiner ins Wasser gefallen und so kehrten die Schülerinnen und Schüler erschöpft in ihre Unterkunft zurück.

Am Freitag den 5.April fuhren die Schülerinnen und Schüler dann wieder nach Hause. Am Samstagmorgen wurden die Franzosen in Straßburg vor dem Bahnhof von ihren Eltern abgeholt. Nach insgesamt 18 Stunden Heimfahrt kamen die deutschen Schülerinnen und Schüler und ihre beiden begleitenden Lehrer in Rottweil am Bahnhof an und wurden von ihren Familien in Empfang genommen.

Auf dieser Fahrt wurden die Sprachkenntnisse verbessert und die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler haben Einblicke in die jeweils andere Kultur erhalten. Diese Fahrt hat also allen etwas gebracht.