von Miri Groß, Noberbert Kleikamp Bild: Jürgen Gräber



Am vergangenen Donnerstag (21. November 2018) bot sich zwei Schülern (Kursstufe 1) des Leibniz-Gymnasiums die einmalige Chance ihre eigenen Entwicklungen und Ideen auf der „Modell und Technik“ Messe in Stuttgart einem breiten Publikum zu präsentieren. Die beiden Tüftler Lorenz Mei und Marius Gaus konnten in diesem Jahr bereits die Jury von „Jugend forscht“ mit ihren Arbeiten überzeugen. Nun durften sie zum krönenden Abschluss ihrer Projekte die Ergebnisse auf der Messe „Hobby“ und Elektronik vorstellen.

Da strahlen nicht nur Kinderaugen, wenn Lorenz Mei sein four-wheel-drive Geländefahrzeug zwischen Palmen fahren lässt. Das selbstentworfene Fahrzeug kann jedes Rad individuell ansteuern. So lassen sich auch schwierigste Geländefahrten optimal meistern. Ein Sprung zur Seite oder Drehungen auf der Stelle sind nur zwei Beispiele der verschiedenen Fahrmodi. Da träumt so mancher Fahrer eines SUV, wie die Technik von Lorenz die Fahrzeuge von Morgen gestaltet wird.

Ein Störfall in der schuleigenen Solaranlage war die Initialzündung für Marius Gauss, sich mit dem Thema Solarüberwachung auseinanderzusetzen. Der Kursstufenschüler war sehr erstaunt, dass Solarüberwachung oftmals kompliziert und nur zu unerschwinglichen Preisen zu haben ist. Daraufhin entwickelte er eine einfache, effiziente und kostengünstige Alternative. Für nur wenige Euro und ohne Eingriff in die Elektronik meldet das System per SMS, wenn eine Störung vorliegt.

Besonders stolz auf die Leistungen ihrer Schüler sind die betreuenden Lehrer Jürgen Gräber und Norbert Kleikamp. „Die Messe ist ein ideales Forum für Technikbegeisterte. Einen ganzen Tag ausstellen und hunderten Besuchern Rede und Antwort stehen ist ein harter Job und unsere Schüler waren wirklich großartig“, berichtet Kleikamp begeistert. „Freitag ist Forschertag am LG“, sagt Jürgen Gräber. „Wenn ihre Mitschüler bereits ins Wochenende starten, arbeiten rund 30 Schülerinnen und Schüler an ihren Projekten“. „Da ist Leben in den naturwissenschaftlichen Fachräumen“, freut sich Norbert Kleikamp. „Auf einem ganzen Stockwerk werden Versuche durchgeführt, Kabel gelötet und programmiert. Die Vorbereitungen für den nächsten Jugend Forscht Wettbewerb laufen auf Hochtouren. Für uns ist das ein großer Ansporn. Das wichtigste ist aber der Spaß und die Freude daran, die Zukunft von Morgen mitzugestalten.“