Camaret-sur-Mer 2018

von Lisso, Jessica (8a), Schäuble, Pauline (8a), Hudelmaier, Rebecca (8b), Mauch, Helene (8b)



Montag 12.03.:

Nach einer langen Fahrt kamen wir um die Mittagszeit endlich erschöpft an. Wir wollten schnellstmöglich auf unsere Zimmer und waren zuerst überrascht, dass wir mit unseren französischen Austauschpartnern in ein Zimmer eingeteilt worden waren. Doch wir konnten uns nicht lange ausruhen, denn es ging gleich weiter. Zuerst gab es ein kleines Mittagessen und danach lernten wir unsere Austauschpartner etwas besser kennen: wir haben Porträts hergestellt, nicht nur sprachlich, sondern auch mehr oder weniger künstlerisch. Später machten wir uns auf zu einer kleinen Wanderung - etwas die Beine vertreten, die im Bus so lange stillhalten mussten. Das Ziel war eine Düne mit wunderbarem Ausblick auf den Atlantik und mit gefühlter Windstärke 10. Nach dem Abendessen haben wir ein deutsch-französisches Gruppenspiel gespielt, bei dem wir sowohl sprachlich, einfallsreich und kreativ aktiv werden mussten.

Dienstag 13.03.:

Heute wurden wir in Gruppen eingeteilt: für eine der drei französisch-deutsch gemischten Gruppen ging es zum Segeln unter französischer Anleitung, für eine weitere Gruppe zur Stadtralley und die dritte Gruppe begann damit ein „journal“ zu schreiben. Vor allem das Segeln war sehr abenteuerlich, da wir alle auch selbst steuern und Segel setzen durften. Am Abend haben wir in deutsch-französischen Gruppen typische Gesellschaftsspiele aus Deutschland und Frankreich gespielt.

Mittwoch 14.03.:

An diesem Tag haben wir morgens bei der „animation linguistique“ viel gelacht, z.B. wenn bei der Sprachpantomimerunde die Waschmaschine (la machine à laver) nicht rund lief, bei der Mikrowelle (la microonde) die Tür nicht aufsprang, usw.. Am Nachmittag haben wir eine Klippenwanderung vorbei an alten Bunkeranlagen aus dem Zweiten Weltkrieg bis zur „Pointe de Penhir“ gemacht, bei der uns der Wind fast umgehauen hat. Danach haben wir zur Stärkung frisch für uns zubereitete Crêpes gegessen, wobei der Rauchmelder angegangen ist. Wir haben auch in unserer Freizeit gegenseitig versucht miteinander zu kommunizieren, wobei Wörter wie Hirschwurst und Strauß ein Hindernis dargestellt haben.

Donnerstag 15.03.:

Am zweitletzten Tag waren wir zu Fuß fischen: „la pêche à pied“, das heißt, wir durften Krebse, Schnecken und Fische bei Ebbe aus dem Wasser holen. Später haben wir uns dann über die Tiere, die wir gefunden haben ausgetauscht. Nach diesem aufregenden Abenteuer, haben wir uns in unseren Zimmern aufgewärmt. Während die einen noch Freizeit hatten, war die andere Gruppe in einem Museum und umgekehrt. Dort haben wir viel über die Fischermethoden gelernt und auch, dass in Camaret früher hauptsächlich Langusten gefischt wurden. Später hatten wir genug Zeit, um uns für die Abschiedsdisco fertig zu machen, auf der wir atemberaubende Tanzstile kennengelernt haben.

Freitag 16.03.:

An unserem letzten Tag waren wir nochmal in unseren drei Gruppen unterwegs: die einen bei fast doppelter Windstärke segeln, sodass es uns fast bis New York geweht hätte. Wir haben unser Journal fertig geschrieben und andere ihre Austauschschüler als lebende Satzteile solange sortiert, bis ein sinnvoller Satz herauskam. Danach mussten wir auch schon wieder unsere Koffer packen. Wir haben unsere Austauschpartner unter Tränen verabschiedet und die schönen Tage in der Bretagne waren auch schon wieder vorbei. Trotz der langen Fahrt hat es sich wirklich gelohnt, denn wir haben viel dazugelernt, nette Leute kennengelernt und schöne Erinnerungen gesammelt.