Schüler der Robotics-AG des Leibniz-Gymnasiums schnuppern zum ersten Mal Wettkampfluft

von Ingo Merz
Am Samstag, den 9. Dezember 2017 machte sich das TEAM ALPHA 2.0 der Robotics-AG des Leibniz-Gymnasiums auf den Weg nach Esslingen zum diesjährigen Regionalwettbewerb der First Lego League (FLL). Schon früh morgens wurde der Teambus beladen, um die sieben Schüler samt ihrem Coach Ingo Merz zur FESTO AG nach Esslingen zu transportieren.
Dort stand der Vormittag noch nicht so sehr im Zeichen der LEGO-Roboter, sondern es standen zu erste einmal Aufgaben rund um das diesjährige Motto des Wettbewerbs „Hydro Dynamics“ auf dem Progamm. Zeigten sich bei der Präsentation der Forschungsaufgabe noch ein paar Schwächen des noch jungen Teams, war dieses in der Teamaufgabe schon sehr gut organisiert und professionell unterwegs. Beim letzten Termin des Morgens, der Bewertung des Roboterdesigns, konnte das Team wertvolle Punkte sammeln und beeindruckte die hochwertige Jury aus Ingenieuren, Professoren und IT-Spezialisten durch ihre einfache, doch robuste und effektive Konstruktion.
Spannend wurde es am Nachmittag nach dem gemeinsamen Mittagessen. Das Team trat in zwei Runden gegen verschiedene Konkurrenten am Wettbewerbstisch an, um mit seinem Roboter die aufgebauten Wettbewerbsaufgaben zu lösen. Passend zum Motto „Hydro Dynamics“ mussten mit LEGO-Steinen modellierte Aufträge durch den zuvor progammierten Roboter erledigt werden. So mussten z. B. Rohre verlegt, Blumen gegossen und Leitungen freigemacht werden. Das Team schlug sich wacker und landete in diesem Hauptwettbewerb nach Punkten knapp hinter dem Qualifikationsplatz zum Halbfinale auf dem sechsten Platz. Im Kampf um den Sieg aus dem Rennen, holte sich das Team bei den abschließenden Finalkämpfen sowie den Gewinnnerpräsentationen der Forschungswettbewerbe wertvolle Tipps für einen erneuten Start beim FLL-Wettkampf im nächsten Jahr.
Bei der Siegerehrung erwartete das Team dann noch eine Überraschung: „Chefkonstukteur“ Ivo Kirsch durfte für sein Team eine Urkunde für den 2. Platz im Roboterdesign entgegennehmen. Alle Teammitglieder waren sich abschließend einig, dass nicht nur der Samstag, sondern auch die zahlreichen Stunden der Vorbereitung eine lohnende Investition für diesen Erfolg waren.