von M.Groß

Leibnizianer wollen ihr optimiertes Forschungsprojekt an das THW oder die Feuerwehr spenden Rottweil. Das Team A²RV des Leibniz-Forschungszentrums (LFZ) präsentierte am 24. November 2017 seinen verbesserten und mit neuen Funktionen ausgestatteten Hexakopter auf der Messe für Hobby und Elektronik in Stuttgart. Nun soll das Herzensprojekt der beteiligten Schüler an das THW oder die Feuerwehr gespendet werden, um zukünftig in Not geratenen Menschen zu helfen und Leben zu retten. Drohnen wie der LG-Hexakopter können im Katastrophenfall vielfältig eingesetzt werden, z. B. bei der Beobachtung von Glutnestern, bei der Auffindung von Menschen und um den Experten und Suchtrupps vor Ort einen Überblick zu verschaffen. Darüber machten sich auch die Schüler des LFZ Gedanken und haben ihren schuleigenen Hexakopter in den letzten Wochen und Monaten mit neuen Funktionen ausgestattet. Nun können Daten wie Temperatur und Kohlenmonoxidgehalt übertragen werden. „Aber auch im akuten Notfall kann der Hexakopter eingesetzt werden“, erklärt Norbert Kleikamp, der betreuende Lehrer des Projekts. „Die Schüler haben den Hexa-kopter mit einem Landemodul ausgestattet, das an einer unzugänglichen Stelle abgesetzte werden und mit Hilfe von Kameras verschüttet Menschen finden kann. So können z. B. Medikamente und Verbandsmaterial direkt zu verletzten Personen gebracht werden.“ Nun soll der Hexakopter an die Rettungskräfte des THWs oder der Feuerwehr gespendet werden. Die Schüler Tim Hudelmaier, Moritz Böhm und Timo Schumacher, die das Projekt auf der Messe in Stuttgart vorgestellt haben, sind sich einig: „Wir haben in den letzten Wochen und Monaten begeistert an diesem Projekt gearbeitet und viel Zeit investiert. Wenn unser LG-Hexakopter in Zukunft helfen kann, Menschenleben zu retten, dann haben wir alles richtig gemacht.“