von Sarah Long und Franziska Lutz

Die meisten Leute verbinden mit Frankreich die Hauptstadt Paris, den Eiffelturm, den Louvre und die anderen berühmten Sehenswürdigkeiten. Doch Frankreich hat auch noch ganz andere Seiten, wie die Stufe acht dieses Schuljahr erfahren durfte und auch zu sehen bekam. Die achte Klasse ist ein Jahr, indem man die Chance der vielen verschiedenen Austauschmöglichkeiten bekommt. Eine davon ist der Austausch mit der Partnerschule aus Eschau in Frankreich. Dieses Jahr jedoch, hatte der Hauptorganisator Herr Binkele einen Versuch im Sinn: Eine Drittortbegegnung der beiden Schulen in Camaret sur Mer, in der Bretagne. Gesagt, getan. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler, sowie Frau Münch, Herr Binkele und Ludo würden eine ereignisreiche Woche im Club Léo-Lagrange verbringen. Nach einer langen Fahrt waren alle Teilnehmer froh, endlich ihr Reiseziel erreicht zu haben und von Ludo empfangen zu werden. Nachdem die Zimmer eingeteilt und bezogen waren, ging es auch gleich mit dem ersten Programmpunkt los: „Fischen zu Fuß“. Das mag sich vielleicht langweilig anhören und viele von uns waren schnell von Vorurteilen geprägt. Als wir jedoch an der Promenade entlang liefen und den Ausblick genießen konnten, fanden wir auch schon den ersten über handtellergroßen Seestern. Damit war der Ehrgeiz geweckt. Bei der Rückkehr in die Zimmer waren alle froh, endlich schlafen zu können. Die kommende Woche war voller interessanter Ereignisse, sodass wir uns die gelungensten Ausflüge für diesen Bericht aussuchen mussten. Eines davon waren die Segelausflüge: Nachdem ersten Tag auf dem Schiff folgte ein zweiter, und mit diesem eines der Highlights. Der Segellehrer hatte ein Seil am Mast befestigt und am unteren Teil eine Boje angebunden und fertig war eine Schaukel. Er drückte uns eine weitere Leine in die Hand und warf uns dann auf der Boje sitzend mit dem letzten Kommentar: „Wenn du runter fällst: halt dich einfach an dem Seil fest!“ , aus dem Boot. Es war eine tolle Erfahrung, über dem Wasser am Segelboot entlang schaukeln zu könne.  Ein weiterer Höhepunkt waren die Wanderungen entlang der Küste. Das unglaubliche Panorama, das uns geboten wurde und das Türkis schimmernde Meer raubten einem den Atem. Nur wenigen Schülern war am Tag zuvor eine kleine Boulangerie, in der man sich mit den leckersten französischen Gebäcken und Köstlichkeiten verwöhnen konnte, aufgefallen. Auch in der Freizeit war niemandem langweilig: Die Jugendherberge besaß ein Musikzimmer, indem gesungen, gelacht, Klavier und auch Gemeinschaftsspiele  gespielt. Auch die Außenanlage ließ nicht zu wünschen übrig: Eine ausgiebig gestaltete Sportanlage sowie ein Klettergerüst und ein von den Schülern genannter „Kotzkreisel“ standen zur Verfügung. Zu guter Letzt durfte am Abschiedsabend natürlich keine Feier fehlen. Kurz gesagt: Musik, tanzen und die ganze Woche noch einmal in Gedanken an sich vorbeiziehen lassen. Am Ende können wir alle von einer gelungenen und tollen Woche sprechen, die uns alle viel Spaß gemacht hat!

Sarah Long, Franziska Lutz

Frankreichaustausch 2014 Bild 1   Frankreichaustausch 2014 Bild 2